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Glossar: Was ist eigentlich ein W-LAN?

Mit dem Begriff W-LAN ist es wie mit dem Wort Effizienz: Alle verwenden es fröhlich, aber kaum einer weiß, was es tatsächlich bedeutet. Häufig wird das Wort als Synonym für Internetverbindung verwendet – was aber nicht ganz richtig ist. Die eigentliche Verbindung geben nur die letzten drei Buchstaben an: LAN, Abkürzung für Lokal Area Network, (Lokales Gebiets-Netzwerk) bezeichnet einen Verbund unterschiedlicher Geräte, die untereinander kommunizieren – sie müssen nicht zwangsläufig auch mit dem Internet verbunden sein.

Der Buchstabe „W“ vor dem lokalen Netzwerk steht für „wireless“, übersetzt kabellos – und das meint, dass die Signale via Funk übertragen werden. Unter einem W-LAN zuhause versteht man heute üblicher- und nicht ganz korrekterweise eine kabellose Verbindung zwischen einem Router (=Weichensteller), der an das Internet angedockt ist, und diversen Endgeräten – stationäre Computer, Laptops, Tablets oder Handys, die über diesen Router und die Telefonleitung mit der großen weiten Welt verbunden sind.

Schneller als die Funkverbindung ist nach wie vor die Übertragung via Kabel. Sie ist auch sicherer. Denn: W-LAN Netzwerke sind potenziell von jedermann abhör- bzw. mitlesbar – jeder Computer mit der Fähigkeit, WLAN zu empfangen, kann sich einloggen. Verhindert wird das durch mehr oder weniger sichere Passwörter und eine Reihe anderer Sicherheitsmaßnahmen wie etwa Verschlüsselung, Änderung der Namen und Codes, etc. – lassen Sie Ihr Netzwerk zuhause von PCDOKTOR.de checken.

Diskutiert wird auch eine mögliche Strahlenbelastung durch elektromagnetische Wellen. Der Router sendet im Mikrowellenbereich, also zwischen 2,4 und 5 Gigahertz. Nach mehreren Studien, u. a. des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS), gibt es innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft keine Hinweise, dass diese hochfrequenten elektromagnetischen Felder gesundheitliche Risiken darstellen.

Die einzige gesicherte biologische Auswirkung ist eine Erwärmung. Im normalen Betrieb werden die Grenzwerte dafür weit unterschritten – so lange Sie den Rechner nicht direkt am Leib tragen. Lediglich Laptopnutzer kommen nahe an die Hitze-Grenzwerte, wenn sie ihr Gerät auf dem Oberschenkel balancieren – W-LAN ist dann im wahrsten Sinne des Wortes eine heiße Sache.

Ach so ja: Effizienz bezeichnet das Erfüllen einer Aufgabe mit größtmöglicher Wirksamkeit (=Effektivität) bei gleichzeitig geringstmöglichem Ressourcenaufwand (=Sparsamkeit), gibt also eine Art Kosten-Nutzen-Relation an. Hätten Sie’s gewusst?

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