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Weniger E-Bücher

Die Digitalisierung und Verpixelung unseres Lebens scheint unaufhaltsam. Und doch gibt es immer wieder Hoffnungsschimmer, die darauf hindeuten, dass wir demnächst vielleicht wieder alte Gepflogenheiten aufnehmen – von Mensch-zu-Mensch mit dem Nachbarn plauschen zum Beispiel oder ein Festnetztelefon benutzen statt eine SMS zu schicken. Aber vor allem der gute alte Gutenberg und seine Buchdruckkunst scheinen nahezu immun gegen die Anfechtungen der digitalen Welt. Unter 5 Prozent liegt der Marktanteil von elektronischen Büchern (ebooks) hierzulande, Tendenz nur minimal steigend. In den USA ist der Zenit bereits überschritten, hier sinkt der Anteil der PDF-Bücher bereits das zweite Jahr in Folge. Das lag sicherlich auch daran, dass im Vergleich zu gedruckten Werken zu wenige ebooks zu spät auf den Markt kommen und obendrein noch zu teuer verkauft werden, wie ein Blogger sich beschwert. Und dass der Kopierschutz nicht nur die Nutzer ärgert, sondern auch verhindert, dass das eBook verkauft, verschenkt, verliehen oder einfach weitergegeben werden kann. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass die Leser richtige Bücher zum Anfassen lesen wollen …

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