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Meltdown & Spectre – was Sie tun müssen

Diverse Kunden fragten den PCDOKTOR, was sie wegen der beiden doch recht umfangreichen Schwachstellen Meltdown und Spectre auf der Hardware fast aller PCs unternehmen müssen. Die Antwort ist so unbefriedigend wie simpel: nichts, was wir Ihnen nicht sowieso immer empfehlen. Wenn Sie stolzer Besitzer eines älteren Dieselmodells sind, liegt der Fall ähnlich – Sie können nur abwarten, was passiert, und hoffen, dass es nicht schlimm und teuer kommt.

Doch von Anfang an. Zu Beginn des Jahre 2018 schockte ein Team von Forschern die Fachwelt mit der Mitteilung, dass in der Hardware fast aller heutigen Computer schwere Sicherheitslücken eingebaut sind. Ist Ihr System betroffen? Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ja. Die Prozessoren stecken in einer Vielzahl von Geräten, von Desktop-Computern, Laptops, Smartphones, Tablets bis hin zu Streaming-Boxen. Die Gefahr: Angreifer können alle Daten auslesen, auch Passwörter und geheime Zugangscodes.

Die Sicherheitslücken „Meltdown“ (Kernschmelze) und „Spectre“ (Gespenst) benannten die Forscher nach den Angriffen, die Verbrecher dort verüben könnten. Bislang ist aber zum Glück noch kein Fall bekannt, bei dem das tatsächlich passiert wäre. Neu ist, dass das Sicherheitsproblem im Prozessor und nicht in der Software auftaucht und dass fast alle Rechner und alle Betriebssysteme betroffen sind.

Fieberhaft arbeiten daher alle Hersteller und die Entwickler von Software an Lösungen, die das Problem einschränken. Das ist noch nicht überall gelungen. Der dringende Rat von Ihrem PC Doktor: Machen Sie in den nächsten Monaten regelmäßige Updates, vor allem Ihres Betriebssystems, denn nur so können Sie die Bedrohung eindämmen. Unbedingt sollten Sie auch Ihre Browser up to date halten, denn von Webseiten geht die meiste Gefahr aus. Seien Sie also in den kommenden Wochen noch ein bisschen vorsichtiger beim Surfen und beim Öffnen von E-Mails.

Bei Problemen mit Ihrem Computer: Rufen Sie Ihren PCDOKTOR.de an. 

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