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Praxistipp: Virenschutz – unter Windows 10 mit Bordmitteln!

Während Sicherheitsexperten und auch wir in unserem Newsletter immer wieder darauf hingewiesen haben, dass der Nutzer mit einem Windows-Betriebssystem unbedingt eine Antiviren-Software installieren soll – das gilt heute nicht mehr. Denn: Die in Windows 10 vorinstallierte Version des „Windows Defender“ schafft mittlerweile das, was gute Schutzprogramme wie Avira (siehe Software-Tipp) damals übernehmen mussten.

Bei früheren Versionen des Betriebssystems Windows konnte die Virensoftware nicht immer überzeugen und landete bei unabhängigen Tests immer wieder auf dem letzten Platz. Das hat sich geändert.

Mit Windows 10 hat Microsoft den Defender als App hinzugefügt, so dass Antivirenprogramm, Firewall und Familien-Optionen auf einem gemeinsamen Steuerfenster erscheinen. Der alte Virenschutz verfügt jetzt über eine neue Oberfläche und ist unter dem Namen Windows Defender Security Center zu finden. Der Ex-Mozilla-Entwickler Robert O’Callahan empfahl PC-Nutzern, sämtliche externen Antivirus-Softwares zu deinstallieren und nur auf den Defender zu vertrauen. Dieser Schutz würde genügen, vorausgesetzt der Anwender führe gewissenhaft alle Updates durch.

Das kommt vielen gelegen. Den meisten Nutzern ist eine herkömmliche Antivirus-Lösung zu kompliziert. Sie wollen eine Software, die sie im Idealfall nicht selbst konfigurieren müssen und die ihre Arbeit unauffällig verrichtet. Wegen der direkten Integration in das Betriebssystem startet der Windows Defender Scan-Vorgänge automatisch und schützt Programme wie Edge oder das Outlook-Postfach in Echtzeit. Und: Mit jedem Betriebssystem-Update liefert Microsoft eine aufgefrischte Version des Antivirenprogramms gleich mit.

Empfehlung Ihres PCDOKTORs: Mit dem neuesten Windows 10 ist der betriebseigene Virenschutz tatsächlich ausreichend, in älteren Betriebssystemen, Windows 8 oder tiefer, sollte zusätzlich eine eigenständige Antiviren-Software installiert werden. Wichtig! Einen absoluten Schutz gibt es nicht. Deshalb: Investieren Sie ein paar Euro, kaufen Sie sich eine externe Festplatte und sichern Sie regelmäßig Ihre Daten (siehe unseren vorherigen Newsletter!). Ihr PCDOKTOR hilft Ihnen gerne bei der Installation.

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