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Microsoft stellt Support für Internet Explorer ein

Vor zwanzig Jahren erblickte der Internet Explorer (IE) von Microsoft das Licht der virtuellen Welt, jetzt schlägt bald sein letztes Stündlein. Die Softwarefirma beendet den Support für den Browser, die IE-Versionen 7, 8, 9 und 10 erhalten ab jetzt keine Verbesserungen und keine Sicherheitsupdates mehr. Das bedeutet, das Surfen mit dem veralteten Internetsucher wird zunehmend unsicher, ohne Sicherheits-Verbesserungen sind dem Einfall von Viren und Trojanern Tür und Tor geöffnet.
Natürlich können Sie als Nutzer jetzt auf die neueste Version IE 11 umsteigen, der auf den Windows Betriebssystemen 8.1 und 10 bereits installiert ist. Aber ratsam ist das nicht. Denn: Auch dessen Tage sind gezählt, Microsoft hat bereits den Nachfolger mit Namen „Edge“ vorgestellt. PCDOKTOR.DE geht sogar noch weiter: Der Microsoft-Browser war noch nie besonders gut, schnell oder gar sicher. Seit Jahren empfehlen Fachleute den Umstieg auf Firefox, Chrome oder Opera – und das sollten Sie auch tun. Speziell Firefox hat mit zahllosen Erweiterungen wie etwa Werbeblockern oder Sicherheits-Werkzeugen immer noch die beste Architektur – und schneller ist er auch noch.
Der IE war lange Zeit eines der Vorzeigeprojekte Microsofts. Aufgrund zahlreicher Sicherheitslücken und veralteter Technik ist das einstige Flaggschiff inzwischen aber sehr in Verruf geraten. Wie der Redmonder Softwaregigant eingesteht, ist das schlechte Image des Internet Explorers nicht mehr retten. Ganz trennen kann sich der Konzern von der alten Technik jedoch nicht. Für Unternehmenskunden sollen auch weiterhin alte IEs in den meisten Windows-10-Versionen zum Einsatz kommen, um die Kompatibilität mit betriebsinternen Anwendungen sicherzustellen.
Exklusiv für Windows 95 erschien im August 1995 die erste Version des Internet Explorers. Nachdem sich Microsoft im „Browser-Krieg“ der Konkurrenz Netscape Navigator entledigt hatte, galt der Internet Explorer um die Jahrtausendwende für viele Menschen als Synonym für das Internet – allerdings als ein holpriges. Die späte Rache der Netscapemacher war die Programmierung des viel stabileren, sichereren und schnelleren Browsers Firefox, der mittlerweile seinen Siegeszug durch alle Betriebssysteme angetreten hat.
Downloads:
http://www.heise.de/download/firefox.html
https://www.google.de/chrome/browser/desktop/

© Neues vom PCDOKTOR.de – 23. Februar 2016 – Frankfurt am Main

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